Barrelhouse Blues und Boogie Woogie Piano
STEVE „BIG MAN“ CLAYTON
- Theresa Clayton 2015 -
3-facher Gewinner des British Blues Award - Talkin Blues Award 
Oberschwäbischer Kleinkunstpreis
German Boogie Woogie Award Pinetop 2015

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Auszug aus dem Bericht im Weser Kurier

In Grothenn’s Gasthaus wurde der vierte „German Boogie Woogie Award Pinetop“ an die Elite der Szene verliehen

Let’s Boogie Woogie!

Steve „Bigman“ Clayton ist mit seiner Frau Theresa vom Bodensee zur Verleihung der Boogie-Woogie-Awards angereist. Er wurde als Entertainer des Jahres ausgezeichnet.  (Petra Stubbe)

 

 

„You know what I mean?“ singt Steve „Bigman“ Clayton mit seiner körperlichen, schwarzen Power-Stimme ins Mikro und rockt mit seiner „Stahlpranke“ in atemberaubendem Tempo das Piano.
Das Boogie-Woogie-Schwergewicht spielt damit das Publikum fast schwindelig.


Der wuchtige „big man“ in roter Weste und Krawatte wird bei der vierten „Pinetop Boogie Woogie“-Gala nicht umsonst als Entertainer des Jahres ausgezeichnet. „Das ist höchster emotionaler Genuss“, betont Thomas Aufermann in seiner Laudatio. Der 1962 in Birmingham geborene Brite ist mit seiner „wunderbaren Frau Theresa“, so Aufermann, eigens vom Bodensee angereist. Genauso wie die übrige Crème de la Crème der internationalen Boogie-Woogie-Szene, die aus den USA, aus Wales, Wien und Frankreich eigens nach Mahndorf gereist ist, um ihre „German Boogie Woogie-Awards Pinetop“ in Empfang zu nehmen. Nahezu alle haben bereits mit Boogie-Woogie-Weltstars auf der Bühne gestanden. Und fast alle sind über den klassischen Klavierunterricht in die Boogie-Woogie-Szene eingestiegen.

 

   „You know what I mean“ singt Steve „Bigman“ Clayton in seiner Eigenkomposition.

 



Ja, was die Boogie-Woogie-Stars meinen, ist bei dieser festlichen Gala in Grothenn’s Gasthaus deutlich zu spüren. Boogie Woogie, das ist ein Lebensgefühl. Oder, wie es in einem von Claytons Songs heißt, eine Sucht: „Can’t stop the Boogie.“

Der gleich mehrfach von der British Blues Connection ausgezeichnete Steve „Bigman“ Clayton hat diesem Lebensgefühl entsprechend, wie könnte es anders sein, seine aus Sachsen-Anhalt stammende Theresa bei einem Konzert kennengelernt.

Zwischen den Acts der Boogie-Woogie-Gala wird gefachsimpelt, Clayton wird von einem jungen Kollegen für seine „tierische Bassfigur“ gelobt. Denn ja, auch das ist Boogie Woogie: Eine Reihe von Youngstern hat diesen wilden Rhythmus, bei dem jeder mit muss, für sich entdeckt. „Sie werden unsere Lieblingsmusik am Leben erhalten, die ja in Radio und Fernsehen leider eher ein Nischendasein führt. Denn das ist eine beglückende Musik, die es auf Krankenschein geben sollte“, unterstreicht Jo Schumacher.

Sigrid Schuer 22.10.2015